Fritz Schwerdt Fronleichnams-Kelch 1929
Kelch, 1929/34. St. Georg, Köln
Foto: R. Schwerdt

Leben

Fritz Schwerdt
(*2. 6. 1901 in Pforzheim; †19. 5. 1970 in Aachen)

Fritz Schwerdt war einer der großen deutschen Kirchengoldschmiede. Nach einer Ausbildung zum Emailleur arbeitete er ab 1926 in der Werkstatt des renommierten Aachener Stiftsgoldschmieds Witte, machte sich 1929 selbstständig und besuchte parallel die Kunstgewerbeschule Aachen (KGSA). In dieser Zeit „entdeckte” er für sich die Sakralkunst und schuf - u.a. als Assistent seiner Lehrer - bahnbrechende Arbeiten wie die für St. Fronleichnam, Aachen, oder für die Kapelle in Leversbach.

Nach Ausflösung der KGSA im Jahre 1934 arbeitete er bis auf die Kriegszeit bis 1970 als viel beachteter Goldschmiedekünstler in Aachen; ab 1958 zusammen mit Hubertus Förster in Werkstattgemeinschaft.


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