Fritz Schwerdt St. Laurentius Tabernakel

Foto: PHOTO-ANKER

St. Laurentius, München
Sakramentshäuschen

Entstanden 1956;
außen Kupfer vergoldet; Amethyst-Quarz-Steine: Milchtopas, Amazonithe, Achate (Streifen-Onyx), Lapislazuli;
Innenraum vergoldetes und ziseliertes Silber;
Füße aus Bergkristall.


Bei dem Tabernakel in der 1955 von dem bekannten Kirchenarchitekten Emil Steffann erbauten Oratorianer-Kirche, St. Laurentius, München, lehnte sich Schwerdt in Idee und Form eng an sein Schrein-Tabernakel für das Aachener Konvikt, Haus Eich, an und schuf ein in seinem Oeuvre unverwechselbares Tabernakel: Der als flacher, nur 24cm hoher Quader entworfene Hostienschrein steht auf vier zylinderförmigen Bergkristallfüßen und ist ringsum mit vergoldeten Kupferblechen verkleidet, aus denen auf der Vorderseite 47 kugelförmige Edelsteine, sog. Cabochons, und aus den beiden Seitenwänden je 9 solcher Steine „herausquellen“.


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