Fritz Schwerdt Marienschreinschloss 1958
Foto: R. Schwerdt

Schloss Marienschrein
Domschatzkammer, Aachen

Entstanden 1957/58;
Eisenschloss, Turmalin, Silber, Gold.


Nach 1951 konnte Fritz Schwerdt im Jahre 1957/58 zum zweiten Male ein Schloss für den Aachener Marienschrein zur Aachener Heiligtumsfahrt entwerfen und anfertigen. Als Grundlage nahm er ein handelsübliches, eisernes Schloss. Auf das unverändert belassene, eisenschwarze Schloss setzte er einen vergoldeten, von Hand geformten Zweig mit plastisch modellierten Blättern. Die Spitze des Zweigs bildet eine Blüte, geschmückt von einem großen Turmalin. Zu dieser Gestaltung und zur Bedeutung des Zweiges zitierte die Aachener Kirchenzeitung Fritz Schwerdt damit, das Schloss solle „der Muttergottes von Aachen eine kostbare Blume der Hoffnung anheften”.


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