Monstranz Fritz Schwerdt
Foto: Fritz Schwerdt

Verschollene Arbeiten
von Fritz Schwerdt:

Monstranz, um 1936

Entstanden 1937;
Messing versilbert, Nodus Elfenbein; Lunula Silber vergoldet;
Höhe 36cm.

Letzter Besitzer: Katholische Kunstwarte Düsseldorf.
Verbleib unbekannt seit dem zweiten Weltkrieg.

Die in Schwerdts Fotothek gut dokumentierte Monstranz ist eine rein funktionale Schöpfung und ohne jeglichen Schmuck; sie ist die schlichteste Monstranz von Schwerdt. Er ließ sich sehr wahrscheinlich von den Erfordernissen einer seriellen Fertigung leiten, also für eine standardisierte, preiswerte Herstellung, die - gerade in den 1930er Jahren - eine erschwingliche Monstranz versprach.

Die Monstranz wurde 1937 im Rahmen der Pariser Weltausstellung im deutschen St. Michaels-Altar des Vatikan-Pavillons ausgestellt; mehr zu dieser Ausstellung hier.


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